Meine „Ess-Tafel“

20 Okt

Endlich hängt sie, meine „Ess-Tafel“! Obwohl ich Besitzerin zwei linker Hände bin, habe ich mein kleines Bastelwerk vollendet. Lange war sie geplant, noch länger dauerte die Umsetzung.

Seit einigen Wochen plane ich die Menüs im Voraus. Bisher mussten kleine Notizblätter für die Mahlzeitenplanung herhalten, was eher unübersichtlich und nicht gerade ansprechend war. In einem DIY-Blog stiess ich dann auf die Anleitung für eine selbst gemachte Wandtafel. Kurzerhand schickte ich meinen Freund zum Baumarkt und das Basteln begann.

Mit einem Wochenplan für’s Essen spare ich viel Geld und ich wage mich jede Woche an neue Rezepte.

Einzig an der perfekten Wandtafel-Schrift muss ich noch arbeiten…

Neue Rituale

18 Okt

Nun, wo Sport zu meinem Alltag gehört, lerne ich meinen Körper immer mehr schätzen. Woran ich das erkenne? Da wäre beispielsweise mein Bedürfnis nach Wellness. Was ich zuvor eher als langweilig und nutzlos empfunden habe, nehme ich jetzt aus einer ganz anderen Warte wahr. Nach einer Stunde Joggen im Wald komme ich nach Hause und bin in Gedanken bereits in der Wanne. Baden war früher öde und sinnlos, heute geniesse ich das Baden und lasse mich von feinen Badedüften einlullen. Das will nicht heissen, dass ich früher ungepflegt war. Entgegen den gängigen Vorurteilen gegenüber beleibteren Menschen legte ich schon immer viel Wert auf Hygiene. Der Unterschied zu meinem jetzigen Leben zeigt sich allerdings in der Intensität. Vorher habe ich das alles nur gemacht, weil man’s halt muss. Irgendwann in den letzten Monaten machte es auf einmal „Klick“ und ich begann den täglichen Routinen mehr Bedeutung zuzumessen. Aus Routine wurden Rituale. Das Baden mit herrlichen, neuen Badedüften empfinde ich nun als gelungener Abschluss eines erfolgreichen Trainings. 
Die Anzahl der Bodylotions und Body Butters in meiner Pflegeecken haben sich nahezu verdoppelt. Gerade nach schweisstreibendem Sport, bei dem ich meinem Körper viel abverlangt habe, geben mir meine „Wellness“-Produkte das Gefühl, meinem Körper damit noch mehr Gutes zu tun.

Ich höre oft, dass Dicke kein Gefühl für ihren Körper hätten. Zu einem gewissen Teil stimme ich dieser Aussage zu, kann jedoch nur für mich sprechen. Natürlich haben dicke Menschen auch ein Körpergefühl, was aber bei mir nicht vorhanden war, ist die Wertschätzung des eigenen Körpers. Vielleicht habe ich meinen Körper zu fest gehasst um ihm die nötige Wertschätzung zeigen zu können. Diese veränderte Wahrnehmung kam nicht mit den ersten zehn Kilos und auch nicht mit den nächsten 20. Um meinen Körper zu akzeptieren und ihn entsprechend wahrzunehmen, benötigte ich fast 30 Kilos. Diese Feststellung zeigt mir einmal mehr, dass der Geist bei Abnehmen eine sehr wichtige Rolle spielt. Der Kilo-Verlust heisst noch lange nicht, dass sich der Kopf bereits an die neue Situation gewöhnt hat. Umso mehr schätze ich mein neues Körpergefühl.

Alkohol und Low Carb

18 Sep

Ich gebe es ehrlich zu: Ich mag Alkohol, ich mag Parties und ich verzichte ungern darauf. Immer wieder muss ich mir anhören, dass sich Abnehmen und Alkohol nicht vertragen und ich darauf verzichten müsste. Meine Waage und meine Kleidergrösse sagen mir jedoch was anderes. Klar, vielleicht hätte ich schon mehr Kilos verloren, wenn ich auf Alkohol verzichten würde. Allerdings ist meine Devise, dass Abnehmen auch mit Spass funktioniert. Deshalb will ich mit Freunden ausgehen können und nicht mit einem Glas Wasser zuhause sitzen. Meine persönliche Lösung heisst Weinschorle. Davon kann man sich auch einige Gläser gönnen, da es nicht ganz so viel Alkohol enthält. Das Schönste daran ist jedoch, dass eine Weinschorle (mit Weisswein) fast keine Kohlenhydrate enthält. Google ich danach erhalte ich diverse Ergebnisse:

http://fddb.info/db/de/lebensmittel/diverse_weinschorle/

http://www.diaet-clique.de/kalorien/lebensmittel/weinschorle-rot-weiss

http://www.glyx-tabelle.de/info_235.php

Allem Anschein nach hat die Weinschorle sehr wenig Kohlenhydrate. Solange der Weisswein nicht gerade Kochwein ist, halten sich auch allfällige Kopfschmerzen am nächsten Tag in Grenzen. Das soll kein Aufruf zum übermässigen Trinken sein, doch soll man sich von den Alkohol-kritischen Stimmen den Spass nicht verderben lassen. In diesem Sinne: Prost!

Vitaparcours – eine fabelhafte Erfindung

15 Sep

Die Schweiz hat einige namhafte Vorzüge: Käse, Schokolade, Berge, Seen… und und und. Ein weiterer Vorteil, welche die Schweiz einem bietet, nennt sich Vitaparcours. Das ist ein kostenloser Fitnesspark im Wald. Auf einer Joggingstrecke befinden sich zahlreiche, angeleitete Übungen und Trainingsvorrichtungen. Als ich noch über 100 kg wog, getraute ich mich nicht in der Öffentlichkeit Sport zu machen. Diese Scham überwand ich jedoch mit der 80 Kilo-Grenze. Mit Lust auf Sport und dem neu erweckten Selbstbewusstsein wagte ich mich, in Begleitung meines besten Freundes, auf den Vitaparcours. Das war vor einem Jahr. Natürlich war ich beim ersten Mal zögerlich und schreckte bei jedem entgegenkommenden Jogger zusammen. Die Übungen führte ich auch nur halbpatzig durch. Doch mehr und mehr kam mein Ehrgeiz zum Vorschein und schon bald machte mir dieses kostenlose Fitnessstudio in der Natur Spass. Heute gehe ich fast ohne Scham in den Wald und absolviere dort die Joggingstrecke und die Übungen mit Freude. Nur, wenn sich Typen mit zwanghaftem Muskelexhibitionismus an einer Reckstange profilieren müssen, kämpfe ich noch gegen meine Schamgefühle. Dies hängt wohl weniger mit meinem aktuellen Gewicht als mit meinen Erfahrungen aus der Vergangenheit zusammen.Mein Ziel ist es nicht nur fit zu sein, sondern mich beim Sport auch so zu fühlen. Das heisst, dass ich mein positives Körpergefühl zu jedem Zeitpunkt gegen aussen tragen will. Davon bin ich wohl noch ein bisschen entfernt, aber irgendwann, da bin ich mir sicher, werde ich auch das erreicht haben.

Kaffee und Kuchen

7 Sep

Als Anhängerin von Kaffe und Kuchen brauchte ich eine Low Carb Lösung – und ich habe sie gefunden! Dank dem Buch „Das Low-Carb-Backbuch“ kann ich wieder dem Tortengenuss frönen.

Zu Beginn meiner Low Carb Zeit legte ich eine eiserne Disziplin an den Tag und verbot mir sämtliche Süssigkeiten. Schon sehr bald habe ich aber bemerkt, dass ich gewisse Sehnsüchte, wie die nach einer köstlichen Sonntagstorte, nicht länger unterdrücken kann. So machte ich mich auf die Suche nach einer Low Carb Alternative. Die habe ich in Form dieses Buches gefunden. Klar, die eine oder andere Zutat muss im Bioladen besorgt werden und das Gebäck wird dementsprechend teurer, doch das ist es mir allemal wert. Ausserdem weiss ich bei meinen selbst gebackenen Kuchen und Torten genau was drin ist und erspare mir eine Heisshungerattacke auf ein Schokoprodukt aus dem Supermarkt.

Dieses Backbuch ist der beste Beweis dafür, dass mit Low Carb keine geschmacklichen Abstriche gemacht werden müssen. Für Neugierige empfehle ich den folgenden Link: http://www.das-low-carb-backbuch.de/ 

PS: Die Resultate überzeugen nicht nur Low Carbler, sondern auch Familie und Freunde. Einige haben den Unterschied gar nicht gemerkt.

ZitronenMascarponeTorte

Menü Idee Low Carb

5 Sep

Essgewohnheiten können einem dazu verleiten tagein, tagaus dasselbe zu essen. Ich habe meine Gewohnheiten in letzter Zeit zu überlisten versucht. Dabei habe ich herumexperimentiert und den einen oder anderen Leckerbissen entdeckt. Meinen absoluten Favorit möchte ich an dieser Stelle nicht vorenthalten. Ganz nach dem Motto „Gute Dinge sollen benannt werden“ habe ich das Gericht Griechischer Crevettenschmaus getauft. 

Feta-Liebhaber werden hier auf ihre Kosten kommen. Müsste man das Gericht in einem Kochbuch einordnen, wäre es in der Kategorie: Schnell und lecker!

Was brauchst du?

– eine Packung Feta

– eine Packung Crevetten (bereits gekocht)

– Cherry Tomaten

– eine Zwiebel

– einen Knoblauch

– Olivenöl

– Basilikum

Mengenangaben sind nicht nötig, die Zutaten können nach Belieben dazu gegeben werden.

In einer Bratpfanne Zwiebel im Olivenöl glasig braten, Knoblauch dazumischen. Danach kann den Feta beigeben und einige Minuten auf mittlerer Hitze köchern lassen. Nun den gehackten Basilikum hinzugeben. Der Feta soll noch ein wenig fest und klumpig sein. 

Die Cherry Tomaten werden halbiert und auf den Teller verteilt. Darüber streut man die Crevetten. Jetzt werden die beiden Schichte von der Feta-Masse überdeckt. Schon ist der Gaumenschmaus bereit zum Verzehr!

… und so sieht es aus:

GriechischerCrevettenSchmaus

Mein Verhältnis zur Waage

20 Aug

Zu Beginn meines Lebenswandels stand ich fast täglich auf die Waage um Fortschritte zu erkennen. Mehr als ein Jahr später hat sich mein Verhältnis zur Waage deutlich entspannt. Zum guten Glück! Ich werde nie frohen Mutes auf meinen flachen, glasigen Freund stehen und mit Freude die digitale Anzeige anlächeln. Nein, jeder Gang zur Waage ist mit einer gewissen Skepsis verbunden, an einigen Tagen sogar mit Angst. Die Angst aus früheren Tagen, dass die Zahlen während der „wägefreien“ Zeit in die Höhe geschnellt sind, werde ich wohl nie mehr los. Klar, purzelten die Pfunde am Anfang munterer als jetzt. Mittlerweile schleichen sich die Kilos eher gemächlich davon und nach manchen sündigen Tagen muss ich damit rechnen, der Folge davon auf der Waage entgegenzublicken. Egal, ob ich gesündigt habe oder, ob ich gesunde und sportliche Tage hinter mir habe, der Gang zur Waage ist immer von Herzklopfen begleitet. Im Gegensatz zu früher stehe ich jetzt jedoch wöchentlich auf die Waage – gute oder schlechte Tage spielen da keine Rolle. Ich habe gelernt, die Waage als einen festen Bestandteil meines Leben zu anerkennen. Mal Freund, mal Feind und doch weiss ich, dass ich sie brauche, meine Waage. 

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